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FFF30 Tag 10

My Big Night

Skurille spanische Komödie über die Vorgänge am Set einer Fernsehproduktion für den Sylvesterabend rund um einen Statisten. Laut, aufgedreht und farbenprächtig. Kleiner Auszug: ein Schlagersänger, dessen Sohn ihn umbringen lassen möchte. Eine Statistin, die mit dem Sperma eines Teenie-Stars für Geldfluss in ihre Taschen sorgen möchte. Etc. pp. Schön in kleine Episode verpackt und nett anzuschauen.

The Neighbor

82 Minuten können unendlich lange sein. Krimineller Autokennzeichenfälscher findet zufällig heraus, dass sein Nachbar und dessen Söhne mit Erpressung via Entführung von Kindern reicher Eltern Geld verdienen. Muss seine Freundin aus den Fängen der Nachbarn retten. Langweilig von Anfang bis zum Ende.

Beyond The Gates

Auch hier dasselbe wie bei The Neighbor – 84 Minuten können sehr lange sein. Nicht so lange wie bei The Neighbor, aber der Film braucht gefühlte 50 Minuten, bis endlich etwas passiert. Dabei hätte man daraus sicher einen netten Horror-Jumanji basteln können. So bleibt es ein uninspiriertes Machwerk, das einzig und allein durch den Versuch einen 80er-Jahre Horror-Film nachzuahmen und ca. vier Splatter-Szenen glänzen kann. Schade.

Train To Busan

Nach Seoul Station war die Fortsetzung Train to Busan doch etwas besser anzuschauen. Alleine schon, weil es sich hier nicht um einen Anime mit schlechten Animationen handelt und der Film aus handwerklicher und CGI-Sicht nicht geizt. Die knapp zwei Stunden in denen der Film die Geschichte eines Vaters und seiner Tochter auf der Flucht vor der Zombie-Apokalypse (Nr. 3.478.438) hätte man an manchen Stellen aber sicher ein bißchen zusammenkürzen können. Ansonsten recht generische Zombie-Kost mit angedeuteten Ausflügen in ethisch-moralische Dimensionen und vielen, schnellen Zombies. Gut produziert, sollte man sich – wenn man dem Zombie-Film geneigt ist – anschauen.

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