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FFF30 Tag 5

Was passiert, wenn man vergisst direkt im Anschluss etwas zu schreiben? Richtig, man vergisst die Hälfte über den Tag danach. Daher etwas kürzer die Zusammenfassung von Tag 5.

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Ein aus zwei Kurzgeschichten zusammengeflicktes Machwerk, das an sich keiner Erwähnung wert ist. Frau plant Doppelselbstmord (der scheitert), Mann entwickelt sich en passant zum Serienkiller. Meh.

Havenhurst

Netter Film über ein Haus, in dem Menschen, die sich nicht „an die Regeln“ halten verschwinden. Hatte sogar so etwas wie Atmosphäre und ein recht schwarzes Ende, wenngleich auch ein oder zwei Dinge als recht phantastisch und umöglich erschienen, musste man das jetzt nicht als großen Aufreger betrachten. In sich schlüssig und streckenweise spannend. Kann man anschauen.

Desierto

Das Solo-Debüt von Jonás Cuarón, der nach Gravity (für das sein Vater federführend verantwortlich war) einen durchaus sehenswerten Streifen produziert hat. Der Film folgt einer Gruppe illegaler mexikanischer Einwanderer bei deren Marsch durch die Wüste in die USA. Zunächst wird ein Großteil der Gruppe von einem US-amerikanischen Bürger (Jeffrey Dean Morgan) hingerichtet und der kleine verbleibende Rest wird anschließend von eben jenem Hillbilly und dessen Schäferhund gejagt. Ruhige, schöne Naturaufnahmen mischen sich sehr gut mit Verfolgungshatz in klassischer Jäger/Gejagte-Manier. Würde ich nochmal anschauen.

Scare Campaign

Der Kontext „Reality Show wird zu realistisch“ ist sicherlich nicht neu. Scare Campaign versucht dabei auch das Rad nicht neu zu erfinden und setzt auf klassisch vorhersehbare Handlungswendungen, die einen weniger überraschen aber trotzdem unterhalten. Kopf abschalten, Popcorn an, Spaß haben.

Toro

Die Spanier machen doch immer wieder sehr gute Filme. Dieser hier mit Mario Casas in der Hauptrolle ist auch wieder an ein klassisches Motiv angelehnt – den Rachethriller – und erzählt die Geschichte eines geläuterten Ex-Kriminiellen, der um seines Bruders Willen (gespielt von Luis Tosar) noch einmal gewzungen wird, in die Pfründe seiner Vergangenheit herabzusteigen. Dialoge, Kamera, Auswahl der Drehorte, Mischung aus Action und Geschichte empfand ich beim Anschauen als exzellent. Den jüngeren Zuschauern war es wohl teilweise in der Action-Abteilung etwas zu sparsam. Es ist auch bestimmt kein Film mit großem Tiefgang, aber für dass was er ist, war dieser Film ein absolut gelungener Tagesabschluss. Anschauen.

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