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FFF30 Tag 6

Level Up

Und nochmal eine Verwurstung von dagewesenem Stoff. Freundin von Videospieler wird entführt. Videospieler muss Dinge tun, die ihm per Smartphone mitgeteilt werden, um Freundin zu retten. An der Kurzatmigkeit der Formulierung lässt sich erkennen, dass dazwischen nicht viel steckt. Hatte auch sehr unterhaltsame Passagen, aber zwischen diesen hat der Film immer sehr, sehr viel Anlauf nehmen müssen. Nicht schlecht, aber auch nicht gut. Andere Filme haben das besser hinbekommen (z.B. 13 Sins).

We Are The Flesh

Ein Film der mit relativem Hype erwartet wurde und vor dessen Betrachtung nochmal explizit darauf hingewiesen wurde, dass das Publikum in Berlin gerne einen spezielleren Hinweis darauf erhalten hätte, wie explizit der Film sei. Nun ja, die Berliner scheinen recht verklemmt zu sein (vielleicht haben wir zu viele Schwaben dorthin exportiert?). Außer einer wirren Aneinanderreihung von belanglosen Szenen in die mehr oder weniger dezent pornographische Inhalte eingemengt wurden, gab der Film leider nichts her. Viele fanden absolut keinen Zugang zu diesem Machwerk, und ich denke mal, das liegt daran, dass es keinen gibt.

Kingsglaive: Final Fantasy XV

Wie erwartet ein CGI-Fest von Square Enix, dass augenscheinlich ausschließlich der Vermarktung des kommenden FF XV dient. Sehr schön inszeniert, für Fans von CGI definitiv etwas, an dem man nicht vorbeikommt – ähnlich wie bei The Spirits Within seinerzeit, allerdings mit weniger Handlung und dem Fokus auf oppulente Action-Sequenzen.

Night Of The Living Deb

Eine Zombie-Komödie, die mit gewitzten Dialogen und sprühendem Charme für Bewegung in den Lachmuskeln gesorgt hat. Ich zitiere mal das formulierte Ziel der Kickstarter-Kampagne: „Make a funny, kick-ass zombie movie with a female lead.“ Das ist deutlich gelungen. Unbedingt anschauen!

Cell

OK, also eine Stephen King-Verfilmung. Erwartbar lief einiges, wie es bei King eben läuft. Cusack und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen haben dem Film sicher nicht geschadet, ein epochales Meisterwerk ist aber auch nicht entstanden. Trotzdem ist der Kontext den die Romanvorlage liefert eine etwas andere Endzeit/Apokalypsen-Geschichte wie man sie von sonstigen Zombiefilmen kennt, da sich die Zombifizierung über Mobiltelefone verbreitet, an denen heutzutage doch ein Großteil der Menschen hängen. Recht guter Einstieg in den ersten 20-30 Minuten, aber es flacht dann doch zusehends ab. Das Ende hat es aber ein bißchen gerettet. Kann man anschauen, muss man aber nicht.

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